Mittwoch, 12. November 2008
Auch hier dreht sich die Erde...
Das hier wird wohl einer der letzten Einträge in meinem Blog werden. Die Zeit rennt der Abreise entgehen und lässt sich wohl nicht mehr stoppen. Ein unglaublich intensiver Abschnitt geht für mich somit zu Ende. Es bliebt mir kaum Zeit Erlebtes zu verarbeiten und wohl auch deswegen kamen mir diese nun doch schon 13 1/2 Monate ziemlich kurz vor. Meine Vorfreude auf Deutschland weicht immer mehr der Wehmut, hab mich doch schon richtig an das Leben hier gewöhnt.
Am Freitag hab ich meinen letzten Arbeitstag und werde dann nochmal mit hoffenltich vielen Kollegen feieren gehen. Eine Woche später, am 21. November um 19.15 Uhr ist dann das Kapitel Neuseeland endgültig abgeschlossen. Am Samstag Morgen, den 22. November bin ich dann dank meiner hier entwickelten Zeitmaschine auch schon wieder in Deutschland - ihr seht schon, auch ich habe es zu etwas gebracht :).
Freue mich auf jeden Fall euch bald wieder zu sehen. Ist ja jetzt schon lange her. Bin mal gespannt wer nun alles schon seine Kinder oder Ehepartner vorweisen kann oder wer jetzt schon mim Porsche durch die Gegend heizt ;). Man weiß ja nie, 1 Jahr ist lang.
Hoffe, dass ich dann so viele wie möglich von euch treffen werde und noch Zeit finde über das letzte Jahr zu quatschen oder ein paar gemütliche gute deutsche Biere mit euch zu schlürfen. Lasst es euch gut gehen, bis bald
Euer Tom
Samstag, 19. Juli 2008
Tonga und andere Vorkommnisse!
Hi zusammen!
Zuerst mal ein dickes Dankeschön für all eure Geburtstagswünsche. Hat mich sehr gefreut mal wieder etwas zu hören oder zu lesen.
Dafür gibt es als Dankeschön einen neuen Eintrag in meinen schon längst vergessenen Blog.
Hab mir gedacht, dass unser Tonga-Trip und natürlich auch die diversen, nicht ganz unwichtigen anderen Vorkommnisse auf jeden Fall einen Eintrag wert sind.
Ganz offiziell kann ich nun hier verkünden, dass ich erst Mitte November wieder nach Deutschland zurückkehren werde.
Mir wurde hier eine Stelle als Controller angeboten, die ich nicht abschlagen konnte und deswegen verlängert sich mein Aufenthalt in Neuseeland für weitere 4 Monate. Nach langem hin und her habe ich mich dafür entschieden und bislang habe ich es noch nicht bereut. Auch Daniela hat sich dazu entschieden hier zu bleiben. Mittlerweile sind wir in eine andere Wohnung umgezogen, in der wir den feuchten WInter hier sicherlich gut überstehen werden.
Los ging es am 1. Juli, mein Praktikum war offiziell am 30. Juni beendet und so war Tonga eigentlich der geplante Abschluss eines unvergesslichen Jahres in Neuseeland.
Außer unseren Flug hatten wir nichts gebucht und wussten auch nicht wirklich was da auf uns wartet. Zunächst einmal hatten wir einen Kulturschock als wir mit nem uralt-Van zur ersten Unterkunft gefahren sind. Das Königreich ist ziemlich verärmlicht und die Häuser sind teilweise sehr heruntergekommen. Man bemerkt sofort, dass man in einem Entwicklungsland ist und man sich deswegen auch sehr schnell umstellen muss. Die Uhren ticken einfach anders auf Tonga, nicht nur wegen der Zeitumstellung, die wir am ersten Tag verplant hatten ;). Nachdem wir also am ersten Tag eine Stunde zu spät aufgewacht sind, konnten wir doch noch an einer Insel-Tour mit unserem Meister Toni (siehe Foto: schlafender älterer Herr) teilnehmen. Wir wollten nicht lange auf der Hauptinsel Tongatapu bleiben, sonderen eher Richtung Norden auf die kleineren Inseln fliegen.
Meiner Ex-Mitbewohnerin Anne Laure hatte ich zuvor versprochen sie noch in Tonga zu besuchen, da sie zur gleichen Zeit auf einer kleinen aber sehr feinen Insel Urlaub machte. Gesagt - Getan. Boot gebucht, auf ihre Insel geschippert und einen schönen Nachmittag in ihrem kleinen Paradies verbracht. Danach folgte ein trauriger Abschied. Hoffe wir werden sie nochmal in Frankreich besuchen.
Dann ging alles recht schnell. Flug gebucht, Bus genommen, Angst gehabt, 1h Flug nach Haapai, immernoch Angst gehabt, gelandet, auf ein überfülltes Boot gestiegen, wieder Angst gehabt, im Paradies angekommen. Ziel war eine kleine Insel mit nur 2 Unterkünften, ohne Straßen, Elektrizität und fließend Wasser.
Um einmal um die Insel zu laufen hat man so 3 bis 4 Stunden gebraucht, war dann doch nicht so klein wie angenommen. AUf jeden Fall war es der Wahnsinn. Solche Strände hatten wir zuvor noch nirgendwo gesehen. Das Wasser war so klar und die Strände so weiß - so hab ich mir das PAradies vorgestellt.
Jeden Tag hing es zum Schnorcheln, unglaublich wie viele bunte Fische man da sehen konnte. Hab dann auch vom Ufer aus das erste mal einen Riffhai gesehen, aber uns wurde gesagt, die sind nicht gefährlich, naja ganz so locker haben wir das nicht genommen.
5 Tage sind wir auf dieser fast einsamen Insel geblieben. Danach ging es noch mit dem Fahrrad auf eine andere Insel. Dort waren wir dann auch nochmal Schnorcheln, haben dabei ganz viele kleine Nemo's gesehen und die sind wirklich so neugierig.
Auf der Rückfahrt haben uns immer wieder Kinder angehalten, die waren irgendwie alle auf den Straßen und haben gespielt. Das fröhliche Lachen und die nette Art haben bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zur Hauptinsel ging es dann mit einem noch kleineren Flugzeug und noch stärkeren Wind zurück. Danach haber wir uns wie nach einer Achterbahnfahrt gefühlt, war aber ganz lustig - hinterher- und die Aussicht natürlich Atemberaubend.
Nun sind wir wieder im verregneten Auckland und ich muss wieder jeden Tag zur Arbeit.
Daniela bemüht sich zur Zeit um einen Job, hoffentlich klappt das bald.
Habe mal n paar Bilder von Tonga in ein neues Album geladen, damit ihr auch mal ein Eindruck von der traumhaften Südsee gewinnt.
Dann macht es mal gut und vergesst mich nicht.
Ich komme auf jeden Fall zurück :)
Grüße aus Neuseeland
Tom
Donnerstag, 10. Januar 2008
neues Kapitel
Sorry, dass ihr so lange auf einen Eintrag warten musstet. Dafür gibt es jetzt einen mit ganz vielen Infos und Updates!
Zunächst mal wünsch ich euch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr. Bleibt wir ihr seid, sont erkenn ich euch nicht mehr falls ich wieder zurück komme ;).
Für mich hat nun ein ganz neues Kapitel in Neuseeland begonnen. Aber zunächst mal Eins nach dem Anderen.
Beim letzten Eintrag war ich noch mit Daniela unterwegs. Wir haben dann noch die ganze Südinsel abgefahren und ganz viele tolle Dinge gesehen. Unter anderem Pinguine, die uns Menschen entgegen kamen und keine Scheu zeigten sich zu präsentieren, Delfine de uns bei Kajak fahren in Scharen umkreiste und Landschaften die zu schön um wahr zu sein waren.
Ein kleines Missgeschick ist uns bei der nächtlichen Suche nach einem Schlafplatz widerfahren. Am Heilig Abend nach Mitternacht sind für die Küste abgefahren um dort zu nächtigen. Auf einen der vielen Rastplätze bin ich dann voller Begeisterung ein bisschen zu nah Richtung Wasser gefahren. Das Ergebnis: Ohnees zunächst zu bemerken bin ich auf einem Kiesstrand gelandet der voll mit Seehunden belagert war. Als wir dann merkten wen wir beim Schlaf gestört haben blieb ich dann auch noch im Kies mim Manfred stecken. Da blieb nichts anderes übrig als dort zu bleiben und im Auto zu schlafen. Total von der Rolle hab ich mir dann auch noch eingebildet, dass ein Bär neben unserem Auto sitz. War allerdings nur ein riiiiiesen Seebär, und jetzt darf ich mir von Daniela immerwieder diese Verwechslung von mir anhören.
Am 1. Weihnachtsfeiertag sind wir dann zum Guddy auf die Farm gefahren um dort zu feiern. War schön wieder die Leute zu treffen wie zum Beispiel Steve, Uli und Basti, aber ganz besonders hab ich mich wegen Guddy gefreut. Haben dann da noch einen berauschenden abend mit all den Arbeitskollegen vom Guddy gehabt und sind dann am nächsten Tag wieder mit der Fähre nach Wellington um von dort aus direkt nach AUckland zu fahren. In Auckland haben Daniela und ich dann 6 Tage in nem Backpacker gewohnt. Krissi (Guddy's Freundin) kam dann auch in Auckland an, und hat meinen geliebten Guddy und meinen geliebten Manfred gleich wieder mit auf Reisen genommen. Da ich wusste, dass ich in Parnell (ein Stadtteil in Auckland)ne Wohnung haben will, war es sehr praktisch vom Backpacker (auch in Parnell) aus zu suchen.
Ging dann auch alles schneller als ich eigentlich gedacht hatte.
Konnte am 1. Januar gleich einziehen und Daniela und Sandra (Daniela's Schwester) waren meine ersten Gäste. Silverster war hier nicht das Highlight, es gab sage und schreibe ein Feuerwerk in ganz Auckland und ich glaub die Deutschen waren de einzigen, die sich in die Arme gafallen sind.
Sandra und Daniela haben sich dann gleich auf die Suche nach einem Auto begeben, während ich meinen ersten Arbeitsag am 3. Januar hatte. War ganz schön aufgeregt, aber wie immer war die ganze Aufregenung umsonst. Hab sehr nette Arbeitskollegen dort und die Arbeit macht bislang auch Spass. Oben drauf haben ich noch ein Auto gestellt bekommen, naja mir hätte auch ne kleineres gelangt, aber man soll sich ja nicht beschweren ;). Sandra und Daniela waren dann noch bis letzten Dienstag bei mir und sind dann mit der Heidi (ihr neues auto) Richtung Norden gestartet. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten glaube ich, dass sich die Heidi nun langsam an die beiden gewöhnt hat und nicht mehr so rumzickt. Vielleicht war sich auch nur so zickig weil ich sie Adelheid taufen wollte und ich ihr Innenleben durcheinander gebracht habe. Naja nun bin ich also alleine hier, bin täglich von 8.30 Uhr bis 18 Uhr bei der Arbeit und versuche mich in der restlichen Zeit hier einzuleben. Ich wohn hier mit 2 Deutschen zusammen in einer Wohnung, einer zieht allerdings bald aus und wird von einer Französin ersetzt. Darum hoffe ich, dass das ganze hier etwas Internationaler wird. Meine ersten 7 Tage hab ich nun schon gearbeitet und langeweile kam bei mir fast nie auf. Gibt reichlich was zu tun und in meinem ersten Projekt hab ich scho richtig viel mit den ganzen Leuten in der Firma zu tun. Sind Gott sei dank nur wenige Deutsche dort, weniger als ich erwartet hab also nicht mehr als die Hälfte, und kann deshalb mein Englisch zum Einsatz bringen, das ja bisher nur selten zum Einsatz kam. Nun steht mein erstes Wochenende vor mir, an dem ich mal ins Nachtleben eintauchen kann. Mal schauen was sich ergibt. Seit ich wieder in Auckland bin, sind das die ersten Tage an denen ich mal richtig relaxen kann, und dass nach 3 Monaten puren Relaxens. Die Umstellung war auf jeden Fall hart und ich muss mich immernoch an den neuen Tagesablauf gewöhnen. DIe Auszeit hat mir aber auf jeden Fall gut getan und ich würde es auf jeden Fall wieder tun. Mein Freund Guddy kommt dann auch schon wieder in 5 Tagen zu mir. Der wird dann noch ein bisschen bei mir bleiben bevor er dann auch nach Deutschland verschwindet. Sandra und Daniela haben sich auch nochmal angekündigt wenn sie wieder RIchtung Süden fahren. Ihr seht schon, mir wird hier nicht so schnell langweilig. Wenn ich Lust und Zeit habe stell ich heute, morgen oder übermorgen noch die neusten Fotos rein.
Ansonsten wünsch ich meiner Cousine Jessica alles Gute zum Geburtstag, ich versuch dich anzurufen, falls ich dich nicht erreichen kann, von hier aus beste Wünsche und vorallem Gesundheit. Das war es nun mal wieder von mir, ist ja n richtig langer Eintrag geworden.
Dann macht es mal gut,
Euer Tomster aus Neutomland
Sonntag, 16. Dezember 2007
Aus dem tiefsten Sueden
Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag von mir. Koennte hier nun so viel schreiben, werde mich aber wie immer kurz fassen.
Bin seit Anfang Dezember mit Daniela unterwegs. Guddy haben wir in Motueka gelassen, war ein ziemlich trauriger Abschied, nach so einer geilen Zeit ist das aber selbstverstaendlich. Darum von hier aus nochmals ein ganz lieben Gruss an Guddy, war echt der hammer mit dir ;).
Daniela und ich sind dann auch gleich los zur Golden Bay und haben zuerst einmal 2 Naechte im Zelt am Strand verbracht. Auf unserem 3 woechigen Trip wollte ich moeglichst die Plaetze sehen, die ich noch nicht gesehen habe und die schoensten Plaetze nochmals gemeinsam mit Daniela geniessen.
An der Golden Bay war eines der Highlights der Walk ueber die Sandduenen zur Westkueste. Da hat man sich wie in der Wueste gefuehlt und auf dem uenendlich langen Strand waren keine anderen Menschen zu sehen - einfach geil.
Dann ging es weiter an der Westkueste entlang, ziemlich die gleiche Strecke, die ich auch schon mit Guddy abgefahren bin. In einem kleinen Ort namens Hokitika sind wir dann fure 3 Naechte geblieben. Das Wetter war da echt noch wahnsinnig gut, und nachdem wir am ersten abend Neuseelaender kennengelernt haben, sind wir mit denen am naechsten morgen zum Fischen an den Strand. Haben 7 oder 8 kleine Haie rausgeholt und Daniela und ich hatten das erste mal in unserem Leben das Vergnuegen einen Hai zu halten.
Danach ging es zum Fox-Gletscher und ab da hat es so richtig angefangen zu regnen. Das ging dann mindestens 5 Tage so, war fuer uns ziemlich ungewohnt, da wir bisher vom Wetter sehr verwoehnt waren. Vor 2 Tagen haben wir uns dann selbst ein Weihnachtsgeschenk gemacht. In den wundervollen Doubtfull Sounds sind wir mit einem luxorioesen Schiff inklusive Uebernachtung durch die Sounds geschiffert. Eine kleine Kajaktour war auch noch dabei, war eine absolut tolle Sache und ich weiss jetzt schon, dass unser Weihnachtsessen nicht so toll wird wie das Essen auf dem Schiff - war echt Spitze.
Nach einer 2 stuendigen abenteuerlichen Hoehlenwanderung auf allen Vieren und durchs Wasser sind wir nun in Invercargil und werden dann die naechsten Tage die Ostkueste hinauf fahren und unser Ziel Motueka ansteuern, damit wir dort Guddy wieder einsammeln.
Da ich wahrscheinlich vor Weihnachten nichts mehr posten werde, wuensche ich euch von hier aus ein frohes Fest und schoene Weihnachtsfeiertage.
Wir sind hier ueberhaupt noch nicht in Weihnachtsstimmung, faellt aber auch schwer bei ueber 20 Grad und gelegentlichen Strandausfluegen.
Genug geschrieben, jetzt geht es ab zum Fish&Chips essen.
Dann macht's mal gut
Liebe Gruesse von Dani und Tom
Samstag, 24. November 2007
Queenstown
Hab mal wieder Zeit fuer einen kleinen Eintrag! Nachdem ich meinen Blog die letzten Wochen etwas vernachlaessigt habe, hab ich nun die neusten Bilder online gestellt damit ihr auch einen kleinen Eindruck vom Sueden der Suedinsel bekommt. Echt der wahnsinn hier, man weiss teilweise gar nemme, was man sie noch angucken soll, weil alles so ueberwaeltigend ist.
Die letzten Tage haben wir in Queenstown verbracht. Nettes kleines Staedtchen mit sehr sehr berauschendem Nachtleben. Wir ueberlegen uns noch ob wir die naechsten Tage einen weiteren Track machen, koennen uns dies aber auch mit unseren Freundinnen vorstellen.
Gestern sind wir mit der Gondel auf nen Berg mit Aussichtsplattform gefahren. Neben der schoenen Aussicht auf die ganze Stadt kann man da oben auf einer Sommerrodelbahn den Schumi raushaengen lassen. Wir als erfahrene Rodler haben uns gleich mal 5 Fahrten geholt und uns packende Duelle geliefert. Die Dinger gehen echt gut ab, hat echt riesen Spass gemacht, wir konnten uns allerdings nicht auf einen eindeutigen Sieger einigen ;)
Das Wetter hier ist ganz ok, die Sonne scheint uns oefters mal auf den Pelz und sorgt fuer gute Laune.
Die Zeit vergeht nun auch immer schneller, kaum zu glauben, dass wir jetzt schon 2 Monate unterwegs sind, hoffe dass wir hinterher nicht sagen muessen "wir wollten so vieles sehen, hatten aber nur so wenig zeit". Darum haben wir uns darauf geeinigt, die Reise etwas gemuetlicher anzugehen, und nicht jedes Plaetzchen im Eiltempo abzuklappern.
Anfang Dezember geht es dann wieder zurueck nach Nelson. Hoffentlich sehen wir dort noch die ganzen Kajak-Kumpanen, die wollten naemlich noch laenger in Nelson bleiben.
Meine Blasen sind auch wieder vollkommen verheilt, und die Fuesse sind wieder bereit fuer weitere Strapazen.
Das war es auch schon wieder, jetzt geht's ab zum chillen in den Park.
Macht's gut!!!
Liebe Gruesse,
Der Tomster
Samstag, 10. November 2007
Die ersten Tage auf der Suedinsel...
Auf Details will ich nun weiter gar nicht eingehen, ich sag nur soviel: Fuer die Zubereitung war ich zustaendig, und das war teilweise gar kein schoener Anblick ;). Naja, geschmeckt hat es dann wenigstens. Alles war eigentlich so wie ich es mir vorgestellt hatte: keine Menschen, Natur , Feuer, Meer und frisches Essen. Am naechsten Tag ging es ohne groessere Planung weiter. Das Problem war, dass wir leider keine geeigneten Plaetze gefunden haben und so ueber 20 km auf und ab in die Dunkelheit wanderten. AUsserdem gab es nicht ueberall Trinkwasser und so mussten wir sparsam mit unserem Wasser umgehen. Da hat es dann auch meinen Fuessen gereicht und die ersten Blasen bildeten sich. Meine Fuesse sind dann richtig boese gworden als ich sie nochmals 25 km belastete. Danach ging gar nix mehr. Landschaftlich war es einfach nur geil, ein geiler Ausblick nach dem anderen. Leider mussten wir nach 55 km und 2 Tage frueher als geplant den Walk abbrechen. Waren dann aber auch froh darueber wieder duschen zu koennen und unsere Beine zu entlasten.
Leider kann ich bis jetzt noch nicht wieder richtig auftreten, aber das wird schon wieder. Wir sind grad in nem Backpacker in Nelson, richtg gemuetliche Atmosphaere mit netten Leuten. Da wir hier eigentlich den Abel-Tasman Walk geplant haben, aber meine Fuesse no net so richtig wollen, machen wir ab Dienstag eine 5-taegige Kajaktour an der Kueste entlang. Haben es heute schon gebucht, 6 Leute kommen mit, wird glaub ein richtig grosser Spass. Dann gehts an weissen Straenden vorbei und wenn wir Glueck haben huepfen noch ein paar Delphine oder Robben um uns herum.
Werde mich danach mal melden und auf jeden Fall dann ein paar Bilder hochladen.
Dann macht es mal gut, zieht euch warm an, hab ja schon gesehen, dass bei euch Schnee liegt, krasse Sache ;)!
Werde fuer ich noch ein bisschen Sonne tanken.
Ganz liebe Gruesse
Euer Blasen-Tom
Donnerstag, 1. November 2007
Zwischenstopp in Wellington
Bin grad bei alten Bekannten aus der Heimat. Wir schlafen die Tage auf dem Boot vom Steffen Guhl und sind tagsueber bei ihm im Haus! Fuer 2 Tage haben wir dann direkt in der City gewohnt, damit wir auch noch etwas vom Partyleben hier in Wellington mitbekommen und den Moritz treffen.
Wie geplant sind wir dann mim Fza um die Haeuser gezogen, der treibt sich ja auch schon laenger in Wellington rum und kennt sich schon richtig gut aus.
Zuvor sind wir ziemlich schnell Richtung Wellington gereist, haben die Nordinsel also mehr oder weniger ueberflogen und freuen uns nun auf die Suedinsel, auf die wir am Montag mit der Faehre fahren.
Unser Manfred war leider letzte Woche etwas krank. Die Werkstatt musste einen kleinen Eingriff vornehmen, aber sind konnte ihn retten. Ich glaube er ist wieder uebern Berg.
Steffen hat uns gleich bei der Ankunft zu einem Segelturn mit seinem Boot eingeladen, war echt spitze!
Daniela wohnt nun auch schon knapp 2 Wochen hier bei denen im Haus, und laesst es sich gut gehen. Sind nun wieder fuer ne Woche vereint bevor Guddy und ich dann weiterziehen. Daniela und ich werden dann wahrscheinlich im Dezember noch 2 Wochen Urlaub machen.
Mir geht es gut, bin wieder vollkommen gesund und freue mich riesig auf die Suedinsel.
Leider konnte ich die letzten Tage nicht so oft ins Internet, da teilweise die Preise richtig deftig sind und die Verbindung verdammt langsam ist.
Heute und morgen werden wir dann noch mim Steffen, Maerz und Victor losziehen, mal schauen was die Nacht so bringt ;)
Das war es auch schon wieder, wuensch euch eine gute Zeit und nicht allzu kalte Tage!
Gruesse T. S.















